Das Projekt

Kiez-Leben und Nachbarschaft in Zeiten von Corona – auch 2021 wird das herausfordernd bleiben. Physische Begegnungsmöglichkeiten bleiben eingeschränkt und zu Veranstaltungen werden sich auch weiterhin nur wenige Moabiter*innen in einem Raum versammeln können. Mit moabit.world gehen wir diese Herausforderungen an: Trotz Lockdown kann man in der Online-Kneipe seine Nachbar*innen treffen und für den Sommer und Herbst entwickeln wir Möglichkeiten, wie Veranstaltungen in Moabit reizvoll hybrid – also gleichzeitig analog und digital – stattfinden können.

Was bisher geschah:

 

Mit Digipolis Moabit gab es 2020 ein Projekt, auf dessen Ergebnisse wir mit moabit.world aufbauen können. Digipolis Moabit wurde durch „Demokratie in der Mitte“ gefördert. Ziel des Prozesses war es, eine Konzeption eines digitalen Beteiligungsraumes zur zivilgesellschaftlichen Selbstorganisation in Moabit zu entwickeln. Diesen Prozess haben wir in vier Meilensteinen umgesetzt:
Bestandsaufnahme analoge zivilgesellschaftliche Selbstorganisation
KickOff Veranstaltung
Anforderungsprofil an den digitalen Beteiligungsraum
Umfrage “Moabit, was bewegt dich?”

  1. Bestandsaufnahme analoge zivilgesellschaftliche Selbstorganisation
    KickOff
    VeranstaltungAnforderungsprofil an den digitalen Beteiligungsraum
    Umfrage “Moabit, was bewegt dich?”
    Bestandsaufnahme bestehender digitaler Tools für Zivilgesellschaft
    Toolparty
    Konzepterarbeitung
    Präsentation auf der DigiPolisMoabit.de Homepage
  2. In vier Vorträgen lernten wir folgende Ansätze zivilgesellschaftlicher Selbstorganisation kennen: Community Organizing (Niri); Bürgerräte / Extinction Rebellion (Lotti und Max); Quartiersmanagement (Lisa) und Soziokratie (Steve und Karsten). Als zweiter Teil des Abends entwickelten wir in Kleingruppen mit der Persona-Methode fiktive User des digitalen Raumes mit ihren Interessen und Möglichkeiten und näherten uns so der Nutzer*innenperspektive an.
  3. Anschließend an unsere Persona Methode führten wir eine Online-Umfrage durch. Ca. 130 Teilnehmer beantworteten die 15 Fragen.
    In einer hybriden Veranstaltung testeten wir verschiedene bestehende Angebote digitaler Räume für Zivilgesellschaft. Zu dieser Veranstaltung wurden die Teilnehmer*innen der Umfrage eingeladen. An der Veranstaltung nahmen 10 Personen am Veranstaltungsort und 8 Personen online teil. Der Schwerpunkt lag auf der Vorstellung der Tools von “WeCreate” und “SoNaTe”. Vertreter dieser Organisationen standen Rede und Antwort zu ihren Entwicklungen.
  4. In diese Veranstaltung wurden die Ergebnisse der Arbeit des DigiPolis Koordinationsteams vorgestellt: die Bedarfsanalyse (was brauchen Organisationen, Gruppen, Initiativen und aktiven Bürger*innen in Moabit?), das Benchmarking (welche digitalen Tools gibt es für Zivilgesellschaft bereits?) und die Bestandsanalyse (welche analogen und digitalen Vernetzungen gibt es in Moabit?). Aus diesen Analysen wurde ein Konzeptentwurf erarbeitet: das Big Picture des digitalen Raumes für Moabit. Dieses Big Picture wurde dann in Kleingruppen mit den Teilnehmer*innen diskutiert. Aufgrund des zweiten Lockdowns konnte das Treffen nur in digitaler Form stattfinden.
  5. Ursprünglich war geplant, das Konzept von DigiPolis Moabit in einer Ausstellung in der Reformationskirche zu präsentieren. Aufgrund des zweiten Lockdowns ist dies leider nicht möglich. Daher wurde das Konzept nur online veröffentlicht.